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            <title>Die Linke KV Alzey-Worms / Donnersbergkreis: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke KV Alzey-Worms / Donnersbergkreis</copyright>
            
            <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:58:20 +0200</pubDate>
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                <guid isPermaLink="false">news-449137</guid>
                <pubDate>Sat, 08 Aug 2026 09:15:00 +0200</pubDate>
                <title>Feministische Lesung in Kirchheimbolanden</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/feministische-lesung-in-kirchheimbolanden/</link>
                
                <description>Im Rahmen der Kulturnacht hat die Linke Donnersberg den Feminismus in seinen unterschiedlichen Ausprägungen und Ansätzen in den Fokus gerückt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen einer Lesung aus Werken dreier Autorinnen wurden verschiedene Perspektiven aufgezeigt.</p>
<p>Zunächst ein historischer Blick auf die Etablierung der proletarischen Frauenbewegung im 19. und frühen 20. Jahrhundert von Clara Zetkin. Sie zeigt die ewige Verbindung zwischen Emanzipation und Klassenkampf auf. Daran schließt sich der intersektionale und queerfeministische Ansatz von Angela Davis an. In dem gelesenen Ausschnitt aus ihrem Buch „Freiheit ist ein ständiger Kampf“ beschäftigt sich die US-Bürgerrechtlerin vor allem mit dem Gefängnissystem. Eine literarische Perspektive gab Gioconda Bellis Roman „Bewohnte Frau“, die Geschichte einer jungen Frau zwischen politischer Revolution, persönlicher Rebellion und Rollenbildern im Lateinamerika der 1970er Jahre.&nbsp;<br><br>Der Kampf für die Befreiung der Frau geht für uns Hand in Hand mit dem Klassenkampf. Es gibt kein Ende des Kapitalismus ohne die Überwindung des Sexismus und umgekehrt!</p>
<p>Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Lesenden und bei den Inhabern des Café Imagine, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben.</p>]]></content:encoded>
                <category>Donnersberg</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-447914</guid>
                <pubDate>Mon, 25 May 2026 16:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Dreck-Weg-Tag in Eisenberg</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/dreck-weg-tag-in-eisenberg/</link>
                
                <description>Wir waren in Eisenberg unterwegs und haben rund um Grundschule, Fußgängerzone und Evangelisches Gemeindehaus Müll gesammelt. 

Uns ist es ein anliegen konkrete Dinge für die Menschen vor Ort zu machen. Wir wollen zeigen, dass die Linke nicht nur redet, sondern Probleme angeht, auch die kleinen!

Während unserer Aktion sind wir auch mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen. Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                <category>Donnersberg</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-449050</guid>
                <pubDate>Sat, 02 May 2026 12:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Kämpferischer 01. Mai in Worms</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/rede-bei-der-maikundgebung-des-dgbs/</link>
                
                <description>Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ hat der Wormser DGB-Stadtverband zur diesjährigen Maikundgebung auf den Marktplatz eingeladen. Wir haben uns mit einem Infostand und einer kämpferischen Rede unserer Genossin Cara Horsch beteiligt. Besonders gefreut haben wir uns über die Hauptrede unseres ehemaligen Landesvorsitzenden Dave Koch. Dave hat deutlich gemacht, dass wir nicht nur Verschlechterungen abwehren, sondern weitere Verbesserungen erkämpfen müssen. Er forderte den 6-Stunden-Tag und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von zwölf Wochen. Daves Botschaft war deutlich: Mehr Zeit zum Leben statt Profit! 
Am Ende der Veranstaltung wurde die Internationale gesungen. Vom Linken-Stand aus haben wir den Marktplatz mit unseren Rotfront-Rufen belebt und zum Schluss  „Hoch die internationale Solidarität!&quot; angestimmt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Rede unserer Genossin Cara:</p>
<p>Der 1. Mai ist kein gewöhnlicher Feiertag, er ist ein Kampftag. In einer Zeit, in der Arbeitsverhältnisse durch Befristungen und prekäre Beschäftigung zunehmend ausgehöhlt werden, stehen der Sozialstaat, die Rente und selbst der bewährte Achtstundentag unter massivem Druck. Gleichzeitig erleben wir, wie die Demonstrationsfreiheit und das Streikrecht schleichend eingeschränkt werden.</p>
<p>Dabei dürfen wir nicht vergessen: Alles, was für Arbeitnehmer heute zum Alltag gehört – vom freien Wochenende über den bezahlten Urlaub und den Mindestlohn bis hin zur 40-Stunden-Woche, dem Kündigungsschutz und der Arbeitslosenversicherung – wurde hart erkämpft.&nbsp;</p><blockquote><p>Was uns heute selbstverständlich erscheint, galt einst als radikal und wurde von links gegen erbitterte Widerstände durchgesetzt.</p></blockquote><p>Genau deshalb machen konservative und rechte Kräfte linke Politik heute wieder zum Feindbild. Wer für Fortschritt kämpft, soll als gefährlich oder übertrieben gelten. Das ist kein Zufall! Denn wer vom Status Quo profitiert, besitzt kein Interesse an Veränderung. Da viele dieser historischen Errungenschaften heute erneut in Gefahr sind, müssen sie gegen dieselben Kräfte verteidigt werden, die dem Fortschritt schon damals im Weg standen.</p>
<p>Der 1. Mai erinnert uns eindringlich daran, dass soziale Rechte nicht vom Himmel fallen und uns nichts geschenkt wird. Nichts von dem, was wir erreicht haben, bleibt bestehen, wenn wir es nicht aktiv verteidigen. Fortschritt passiert nicht von allein; er entsteht nur dann, wenn Menschen ihn konsequent durchsetzen. Deshalb ist es entscheidend, sich zu organisieren: Geht auf die Straße, tretet einer Gewerkschaft oder den Linken bei. Hauptsache ihr engagiert euch!</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-446149</guid>
                <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 16:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Monatelange Wartezeiten bei der Grundsicherung sind untragbar </title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/monatelange-wartezeiten-bei-der-grundsicherung-sind-untragbar/</link>
                
                <description>– Pressemitteilung –

Menschen, die auf Grundsicherung über die Stadt Worms angewiesen sind, müssen derzeit mehrere Monate auf Hilfe warten. Dies gilt sowohl für Erstanträge als auch Folgeanträge, die Kernleistungen wie die Kosten der Unterkunft betreffen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;Linken-Stadträtin Isabell Lieffertz kritisiert die Situation scharf und fordert: „Es braucht dringend gezielte Maßnahmen wie vorläufige Bewilligungen, um akute Notsituationen abzufedern und soziale Sicherheit zu gewährleisten.“</p>
<p>Der Wormser Linken liegt eine aktuelle, automatische E-Mail-Antwort des Teams Grundsicherung im Bereich 5 (Soziales, Jugend und Wohnen) der Stadtverwaltung vor. In dieser heißt es: „Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens beträgt die Bearbeitungszeit derzeit mehrere Monate nach vollständiger Vorlage aller benötigten Unterlagen.“</p>
<p>Für Cara Horsch aus dem Sprecher*innenrat der Partei ist dies ein sozialpolitischer Skandal: „Wer auf Grundsicherung angewiesen ist, kann nicht monatelang warten. Es geht um Miete, Strom, Essen und medizinische Versorgung. Jede Verzögerung bedeutet bittere Armut, Unsicherheit und pure Existenzangst. Besonders Familien trifft diese Ungewissheit mit voller Härte. Es macht mich fassungslos, wie die Stadt zulässt, dass Kindern und Jugendlichen so ihre Zukunft verbaut wird. Diese Not darf nicht durch Behördenstau weiter verschärft werden.“</p>
<p>Um den Umfang der Verzögerungen transparent zu machen, hat Lieffertz bereits eine Stadtratsanfrage eingereicht. Ziel ist es, Klarheit über Bearbeitungszeiten, Rückstände und Ursachen zu erhalten und eine öffentliche Debatte darüber anzustoßen.</p>
<p>Erschwerend zu den langen Bearbeitungszeiten kommt hinzu, dass die Online-Antragsstellung aktuell nicht verfügbar ist. Horsch ergänzt: „Gerade Menschen, die ohnehin unter großem Druck stehen, dürfen nicht zusätzlich durch fehlende digitale Zugänge und langwierige Bearbeitungsprozesse belastet werden.“</p>
<p>Lieffertz und Horsch erklären abschließend: „Wir planen für dieses Jahr eine eigene Sozialberatung, um Menschen in Not direkt zu unterstützen. Gleichzeitig freuen wir uns, dass sich bereits jetzt Betroffene vertrauensvoll an uns wenden. Wir möchten alle, die Hilfe brauchen, ermutigen, unsere Unterstützung ebenfalls in Anspruch zu nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-445274</guid>
                <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 14:45:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Zellertalbahn kommt zurück!</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/die-zellertalbahn-kommt-zurueck/</link>
                
                <description>„Nächster Halt: Albisheim (Pfrimm)“ – diese Ansage werden wir, nach neun Jahren, bald wieder hören können! Im Mai wird die Zellertalbahn, nach langen Bauarbeiten, wieder für den touristischen Verkehr reaktiviert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bahnstrecke verläuft von Monsheim nach Langmeil (bei Winnweiler) und war einmal eine wichtige Verbindung, auf der Züge zwischen Kaiserslautern und Worms unterwegs waren.&nbsp;<br>Nachdem der reguläre Verkehr 1983 eingestellt und mehr schlecht als recht durch Busse ersetzt wurde, gab es von 2001 bis 2017 schon einmal touristischen Verkehr. Dieser musste nach jahrelang ausbleibenden Reparaturen an der Strecke jedoch eingestellt werden.</p>
<p>Wir als Linke begrüßen die jetzt erfolgende Reaktivierung für den touristischen Verkehr.<br>Das kann aber nur der erste Schritt sein!</p>
<p>Was das Zellertal und der Donnersbergkreis brauchen ist eine stündliche Verbindung Worms - Kaiserslautern und zwar so bald wie möglich!<br>Der barrierefreie Ausbau der Haltepunkte und Bahnhöfe sollte ebenso erfolgen, um eine Anbindung für alle zu gewährleisten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Donnersberg</category>
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            <item>
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                <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 12:28:00 +0100</pubDate>
                <title>Kein Platz für Nazi-Gedenken in Alzey!  </title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/kein-platz-fuer-nazi-gedenken-in-alzey-gegendemonstration-am-17-januar-2026/</link>
                
                <description>– Gegendemonstration am 17. Januar 2026 –

Am 17. Januar 2026 zeigte Die Linke – Alzey/Donnersberg klare Kante und beteiligte sich an der Gegendemonstration gegen einen nationalsozialistischen Aufmarsch in Alzey.
Anlass war eine Demonstration von Nationalsozialisten, die dem sogenannten großdeutschen Reich gedenken wollten. Ein solches Geschichtsbild, das die Verbrechen des Nationalsozialismus verherrlicht oder relativiert, darf nicht unwidersprochen bleiben. Für uns als Die Linke war deshalb klar: Wegsehen ist keine Option. Hierfür kamen auch die Genoss*innen aus dem Donnersbergkreis angereist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem "OAT Alzey" zog die Gegendemonstration vom Bahnhof Alzey bis zum Rossmarkt, wo uns das Bündnis „Alzey zeigt Gesicht“ empfing. Zusammen mit vielen engagierten Demonstrant*innen sowie den "Omas gegen Rechts" haben wir deutlich Haltung gezeigt.<br>&nbsp;</p>
<p>Unsere Botschaft war unmissverständlich: Gegen Nazis und Geschichtsrevisionismus – für Solidarität, Menschlichkeit und eine offene Gesellschaft. Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz und die starke Zusammenarbeit.<br>Alzey bleibt stabil, solidarisch und antifaschistisch!</p>]]></content:encoded>
                <category>Alzey</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-445273</guid>
                <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 18:00:00 +0100</pubDate>
                <title>Jahresauftakt 2026: Die Linke Worms startet motiviert ins (Landtagswahl-)Jahr </title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/jahresauftakt-2026-die-linke-worms-startet-motiviert-ins-landtagswahl-jahr/</link>
                
                <description>Was für ein gelungener Jahresauftakt des Stadtverbands Worms das am 9. Januar 2026 in der Kultur- und Begegnungsstätte Hamburger Tor gewesen ist, lässt sich kaum in Worte fassen. Dass wir als Stadtverband deutlich gehört werden, zeigte das zahlreiche Publikum von nah und fern: Aus Worms und unserem Kreisverband Alzey-Worms / Donnersbergkreis, den umliegenden Kreisverbänden, dem Nachbarbundesland und sogar aus Berlin erreichten uns Grußbotschaften. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders freuten wir uns über die Worte unserer Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Rebecca Ruppert, die eine Videobotschaft aus der Hauptstadt gesendet hat. Gemeinsam mit Cara Horsch, unserer Direktkandidatin für Worms, Jessica Albert, die als Direktkandidatin im Donnersberg ins Rennen geht, und Gülistan Melchior, die unsere Inhalte auf Listenplatz 7 der Landesliste vertritt, wurden die aktuellen Missstände in Gesellschaft und Politik deutlich benannt.</p>
<p>Ohne Wenn und Aber rückten die Rednerinnen zentrale Themen wie den konsequenten Antifaschismus, den Kampf gegen schlechte Arbeitsbedingungen, echte Klimagerechtigkeit und die dringende Notwendigkeit von Inklusion in den Fokus. Dabei wurde die klare Kante der Linken deutlich: Wir konzentrieren uns auf unsere Positionen und nennen Missstände beim Namen. Diese Stärke der Linken wurde an diesem Abend im Hamburger Tor lebendig. Durch das Programm führte uns Harald Straberg, der die einzelnen Beiträge gekonnt kreativ miteinander verknüpfte.</p>
<p>Für die musikalische Begleitung und eine angenehme Leichtigkeit sorgten Cara und Matthias, die als Gesangsduo an der Gitarre auch die perfekte Überleitung zum Essen schufen. Das rein vegane Buffet des Wormser Restaurants Vegan-US war ein Genuss für alle Beteiligten. Im weiteren Verlauf des Abends gelang es Isabell Lieffertz, Co-Vorsitzende des Kreisverbandes Alzey-Worms und Stadträtin in Worms, das vergangene ereignisreiche Jahr des Stadtverbandes mit seinen zahlreichen Neuzugängen und Projekten gekonnt humorvoll und dennoch mit inhaltlicher Tiefe zusammenzufassen.</p>
<p>Ein besonderes Highlight war die von Harald vorbereitete Stellwand mit roten Platten, die im Laufe des Abends kreativ bemalt werden durften. Hier saßen plötzlich Menschen zusammen, die sich vorher nicht kannten, und kamen über ihre Wünsche und Forderungen ins Gespräch. Ob eine Friedenstaube als Zeichen der Hoffnung für die Ukraine oder die gestalterische Umsetzung bekannter Parolen – diese Stellwand wird uns nun als ständiger Begleiter durch den Landtagswahlkampf begleiten.</p>
<p>Die Stimmen der Partei, ob verbal, nonverbal oder musikalisch, waren an diesem Abend von unschätzbarem Wert für unser Zusammengehörigkeitsgefühl. Das gemeinsame Singen von Liedern wie dem Einheitsfrontlied, der Internationalen oder „Die Arbeiter von Wien“, bildete einen wunderschönen Abschluss. Die große Linken-Familie feierte in Worms einen gemütlichen und fröhlichen Auftakt. Gemäß dem Motto „Niemals allein, immer gemeinsam“ wurde dieser Abend zu einem echten Lebensgefühl, das uns gestärkt in den kommenden Wahlkampf starten lässt. Ein herzlicher Dank geht an alle Unterstützenden und Helfer*innen, die diesen Jahresauftakt 2026 möglich gemacht haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-444374</guid>
                <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 17:21:00 +0100</pubDate>
                <title>Haushaltsrede im Wormser Stadtrat</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/haushaltsrede-im-wormser-stadtrat/</link>
                
                <description>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe demokratischen Ratsmitglieder,
liebe Gäste,

zuvorderst möchte ich mich bei der Verwaltung für die Erarbeitung der den Haushalt umfassenden Planung bedanken.

Der Entwurf für den Ergebnishaushalt 2026 beziffert den voraussichtlichen Jahresfehlbetrag auf rd. 40,2 Mio. €. Dies ist zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von rd. 15,1 Mio. €, aber immer noch weit weg von einem ausgeglichenen Haushalt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ursachen sind bekannt: chronische Unterfinanzierung durch Bund und Land. Und selbst die Übernahme eines Großteils der Liquiditätskredite durch das Land führte nicht zum gewünschten Effekt, nachhaltig die Liquiditätskreditverschuldung abzubauen. Vielmehr wird die Verschuldung in drei bis fünf Jahren wieder vollständig aufgelaufen sein.</p>
<p>Die Zinsbelastung allein steigt von rund 11 Millionen Euro 2024 auf über 20 Millionen Euro 2029 – Geld, das dann nicht in wichtige Zukunftsaufgaben investiert werden kann.</p>
<p>Die Verbesserungen durch Bundesprogramme wie das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“ oder das Sofortprogramm „Handlungsstarke Kommunen“ sind nur Tropfen auf den heißen Stein. Einmalige Fördermittel ersetzen keine dauerhafte Planungssicherheit und keinen ausreichenden Gestaltungsspielraum für unsere Stadt.</p>
<p>Dazu müssten zum einen die Erfüllung der Pflichtaufgaben abgesichert werden, und andererseits wäre ebenso ein ausreichender Gestaltungsspielraum im sogenannten freiwilligen Bereich dringend notwendig.</p>
<p>Schaut man in den Bereich 5, erkennt man, dass trotz steigender Bedarfe in Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und Pflege mit abgesenkten Ansätzen gearbeitet wird und somit faktische Kürzungen vorgenommen werden:</p><ul class="list-normal"><li>Hilfen zur Erziehung: minus 6,5 %</li><li>Eingliederungshilfe: minus 8 %</li><li>Hilfe zur Pflege: minus 4 %</li><li>Leistungen für selbstbestimmtes Wohnen von Menschen mit Behinderungen: ein Drittel weniger</li></ul><p>Dies betrifft direkt Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind – und das ist schlichtweg nicht akzeptabel.</p>
<p>Diese faktischen Kürzungen sind nicht sachgemäß wegen sich ändernden Bedarfen. Hier gehen alle Fachleute von steigenden Bedarfen sowohl in der Jugendhilfe als auch in der Eingliederungshilfe aus.&nbsp;</p>
<p>Positiv zu erwähnen ist der Kita-Bau. Doch auch hier zeigt der Stellenplan Missstände: Ergänzungskräfte wie Kinderpfleger*innen oder Sozialassistent*innen werden in unterschiedlichen Gehaltsklassen beschäftigt – obwohl sie die gleiche Arbeit leisten wie unsere Erzieherinnen und Erzieher. Es kann nicht sein, dass wir einerseits diese wertvolle Arbeit unterbezahlen und gleichzeitig Unterschiede innerhalb dieser ohnehin schon schlecht bezahlten Berufe schaffen. Das ist nicht nur unfair – das ist ungerecht.</p>
<p>Trotz seit Jahren bekannter Probleme zwingen die Auflagen der ADD zur Einhaltung des Haushaltsausgleichs zu drastischen Sparmaßnahmen – oft auf Kosten der städtischen Bürgerinnen und Bürger. Wer diese Bürgerinnen und Bürger sind, zeigt der 7. Armutsbericht der Landesregierung:</p>
<p>Worms gehört zu den 5 Gebietskörperschaften mit klar unterdurchschnittlichem mittleren Einkommen pro Person.</p>
<p>Zu den 4 Städten mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz.</p>
<p>Zu den Städten mit besonders hoher SGBII-Quote – auch bei unter 18-Jährigen.</p>
<p>Zu den Städten mit hohem Anteil von Menschen ab 65, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind</p>
<p>Zu den Kreisen/Städten mit Wohngeldquoten über dem Landesdurchschnitt.</p>
<p>Zu den Kreisen/Städten mit Überschuldungsquoten der Bevölkerung von über 10 Prozent.</p>
<p>Und genau deshalb ist es zwar gut, dass die Grundsteuer B auf Wohngrundstücke nicht erhöht wird, aber auch klar, dass der Hebesatz jetzt schon zu hoch ist.</p>
<p>Dies zeigt, es geht im Haushalt und im Armutsbericht nicht um Zahlen,</p>
<p>sondern um Menschen, ihre Schicksale und ihr Leben. Und darum, dass weitere</p>
<p>Kürzungen im Sozialbereich gravierende Auswirkungen auf die Menschen in</p>
<p>unserer Stadt haben werden.</p>
<p>In der Studie von empirica scheint man eine Erklärung für die schlechte Entwicklung der sozial-ökonomischen Indikatoren gefunden zu haben: die – ich zitiere – relativ günstigen Mieten. Diese neoliberale Erzählung ist gefährlich und ein Hohn angesichts der Realität in Worms: Es gilt bei uns inzwischen die Mietpreisbremse, und ein hoher Anteil der Haushalte ist auf Wohngeld angewiesen.&nbsp;</p>
<p>Der Haushalt ist in weiten Teilen eine Fortschreibung eines Weiter so. Kaum Akzente.</p>
<p>Keine Bereitschaft zur Anpassung der Gewerbesteuer, keine Gewinnausschüttung durch die Sparkasse, kein Protest gegen das Land.</p>
<p>Zugegeben braucht es auch viel Willen und Phantasie für eine Weiterentwicklung der Stadt unter den politischen Vorzeichen, Austrocknung der Gemeindefinanzen und der Übergabe von immer mehr Aufgaben an die Gemeinden, aber dennoch kann ich diesem Haushalt nicht zustimmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Rede von unserer Stadträtin Isabell Lieffertz</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-444370</guid>
                <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 10:15:00 +0100</pubDate>
                <title>Unsere Rede gegen die Gründung der rheinland-pfälzischen Generation Deutschland in Gauersheim</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/unsere-rede-gegen-die-gruendung-der-generation-deutschland-in-gauersheim/</link>
                
                <description>Rede unserer Genossin Marie aus dem Donnersbergkreis:

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Gauersheimerinnen und Gauersheimer,
liebe Mitmenschen,

heute stehen wir hier zusammen, weil sich die neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ hier gründen will – in unserer schönen Pfalz, in einem Landkreis, der eigentlich für Zusammenhalt, Ruhe und Menschlichkeit steht.
Und wir stehen hier, um klar und deutlich zu sagen: Nein. Nicht hier. Nicht mit uns.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diese sogenannte Jugendorganisation wird nicht für Zukunft stehen, nicht für Freiheit, nicht für ein besseres Morgen. Sie wird radikal sein. Sie wird Hass säen. Sie wird spalten. Und sie wird versuchen, junge Menschen für menschenverachtende Ideologien zu begeistern.</p>
<p>Ich bin 18 Jahre alt.<br>Eigentlich sollte sich meine Jugend darum drehen, in welche Disco ich am Wochenende gehe, ob ich mit meinen Freunden raus gehe oder was ich nach dem Abi machen will.<br>Stattdessen stehe ich heute hier mit einem Kloß im Hals und halte eine Rede, weil meine Zukunft bedroht ist – nein, unsere Zukunft.<br>Weil unsere Demokratie mit Füßen getreten wird.</p>
<p>Ich stehe hier, weil Menschen in meinem Alter in diesen Räumen sitzen und Nazi-Parolen schreien.<br>Weil sie Rassismus verbreiten und Argumente aus dem Jahr 1933 wieder salonfähig machen wollen.<br>Weil sie Menschen erklären wollen, warum man andere aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Identität abwerten darf.</p>
<p>Sie sitzen dort und treten nach unten.<br>Sie machen Politik auf dem Rücken der Schwächsten.<br>Sie hetzen gegen Minderheiten, um selbst Macht zu gewinnen.</p>
<p>Und ich stehe hier, weil ich das nicht akzeptiere.</p>
<p>Denn heute reicht es nicht mehr, leise zu sein.<br>Heute reicht es nicht mehr, wegzuschauen.<br>Heute muss man Haltung zeigen.<br>Heute muss man Nein sagen.<br>Und heute muss man sich dem Faschismus entschlossen entgegenstellen.</p>
<p>Es macht mich wütend… und es macht mir Angst ,dass sich eine gesichert rechtsextreme Jugendorganisation unter meinem Namen, unter dem Namen Jugend, organisiert.<br>Dass sie dieselben rechten, gefährlichen Gedanken verbreitet, die wir aus Reden kennen, die bewusst an dunkelste Kapitel unserer Geschichte erinnern.<br>Das ist kein Versehen. Das ist kein Ausrutscher. Das ist Ideologie.</p>
<p><br>Ich will ein anderes Deutschland.<br>Ich will ein buntes Deutschland.<br>Ein Deutschland, in dem niemand Angst haben muss, so zu sein, wie er oder sie ist.<br>Ein Deutschland, in dem niemand diskriminiert wird, nicht wegen seiner Herkunft, nicht wegen seiner Liebe, nicht wegen seiner Religion, nicht wegen seines Aussehens.</p>
<p>Und ich sage euch:<br>Ich lasse mich nicht einschüchtern.<br>Ich lasse mir meine Zukunft nicht von Menschen kaputtmachen, die von Hass leben.<br>Ich lasse mir meine Hoffnung nicht nehmen.</p>
<p>Unsere Demokratie ist nicht perfekt – aber sie ist wertvoll.<br>Und sie lebt davon, dass wir sie verteidigen.<br>Dass wir laut werden, wenn andere leise ausgrenzen.<br>Dass wir zusammenstehen, wenn andere spalten wollen.</p>
<p>Ich bin Marie.<br>Ich bin 18 Jahre alt.<br>Ich bin Schülerin.<br>Und ich stehe hier, weil ich an eine gerechte, solidarische und demokratische Zukunft glaube.</p>
<p>Und genau deshalb sage ich heute laut und deutlich:<br>Kein Platz für Hass.<br>Kein Platz für Rassismus.<br>Kein Platz für Faschismus.<br>Nicht heute. Nicht hier. Nicht mit uns.<br>Immer gemeinsam,&nbsp;<br>Niemals allein!&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>KV AZWO</category><category>Donnersberg</category>
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                <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:38:16 +0200</pubDate>
                <title>Unsere Antwort auf das Schauspiel der AfD in Gauersheim </title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/unsere-antwort-auf-das-schauspiel-der-afd-in-gauersheim/</link>
                
                <description>Am 3. Oktober fand ein, durch einen engagierten Gauersheimer angemeldeter Bürger*innen-Dialog auf dem Dorfplatz statt. Dieser fand bewusst als Kontrast zum von der AfD im „Treffpunkt Nordpfalz“ abgehaltenen „Bürgerdialog“ zum Tag der Deutschen Einheit statt.
Ersterer wurde jedoch nach einiger Zeit von der AfD und ihren Anhängern massiv gestört und aufgerieben. Doch, wie so oft, versuchen die Rechten die Erzählung schamlos unzudrehen und sich als Opfer darzustellen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Beitrag der AfD zum 3. Oktober liest, könnte man fast glauben, man befände sich in einem dramatischen Theaterstück mit großen Worten, erfundenen Helden und erfundenen Gegnern.<br>Doch hinter der pompösen Sprache, den vermeintlichen „Hasstiraden“ und „Provokationen“, die man uns unterstellt, steckt in Wahrheit etwas ganz anderes: Menschen aus Gauersheim, die einfach keine rechten Ideologien in ihrem Dorf wollen. Menschen, die für Demokratie, Respekt und ein friedliches Miteinander stehen.</p>
<p>Wir waren dort, um zu reden.<br>Nicht, um zu schreien.<br>Nicht, um zu provozieren.<br>Sondern um klarzumachen: Rechte Parolen haben in Gauersheim keinen Platz.</p>
<p>Dass die AfD das als „Provokation“ empfindet, zeigt mehr über ihr Selbstverständnis als über unser Verhalten. Denn wer in einer Demokratie Angst vor Gegenrede hat, sollte sich vielleicht fragen, was er da eigentlich vertritt.</p>
<p>Was wirklich geschah</p>
<p>Wir haben uns auf einen offenen Austausch gefreut – auf einen Bürger*innendialog, wie er angekündigt war. Stattdessen standen uns AfD-Anhänger gegenüber, die mit Deutschlandfahnen, aggressiven Zwischenrufen und der lauten Nationalhymne auftraten nicht als Symbol des Zusammenhalts, sondern als Machtdemonstration.</p>
<p>Unsere Reaktion war keine „Hasstirade“, sondern der Versuch, Haltung zu zeigen.<br>Wir haben uns verbal gewehrt, ja – aber ohne Gewalt, ohne Drohungen, ohne Aggression.<br>Ganz im Gegenteil: Aus dem Umfeld der AfD-Anhänger fielen entwürdigende und widerwärtige Worte gegenüber unseren Genossinnen, die noch vor Ort zur Anzeige gebracht wurden.&nbsp;<br>Solche Aussagen sind keine Randnotiz. Sie sind Ausdruck eines Menschenbildes, dem wir uns mit jeder Faser entgegenstellen.</p>
<p>Über die Inszenierung der AfD</p>
<p>Der Beitrag der AfD trieft vor Pathos.<br>Da ist die Rede von „friedlichen Patrioten“, „voller Liebe zum eigenen Land“ und „hasserfüllten Gegnern“, die angeblich die Demokratie bedrohen.<br>Doch diese Überhöhung dient nur einem Zweck: sich selbst als Opfer darzustellen und gleichzeitig andere zu diffamieren.<br>Die Ironie daran?<br>Genau jene, die ständig von „Meinungsfreiheit“ reden, empören sich, sobald jemand anderer Meinung ist.</p>
<p>Wir kennen dieses Muster:<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kritik wird als Angriff bezeichnet.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gegenrede als „linksextrem“.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zivilcourage als „Provokation“.<br>Und während sie behaupten, sie stünden für Freiheit, versuchen sie, jene mundtot zu machen, die sich für Vielfalt einsetzen.</p>
<p>Das ist keine Liebe zum Land.<br>Das ist Angst vor Veränderung.</p>
<p>Worum es wirklich geht</p>
<p>Es geht nicht um Fahnen oder Hymnen.<br>Es geht um Werte.<br>Wir haben nichts gegen unser Land im Gegenteil: Wir lieben es so sehr, dass wir nicht zulassen wollen, dass Hass und Ausgrenzung es bestimmen.</p>
<p>Wir waren an diesem Tag dort, um deutlich zu sagen:<br>Gauersheim ist bunt, nicht braun.<br>Wir wollen keine Hetze, keine Lügen, keine Gewalt von keiner Seite.<br>Aber wir werden auch nicht schweigen, wenn Rechte versuchen, sich als Opfer darzustellen, während sie selbst drohen, beleidigen und manipulieren.</p>
<p>Ein Wort zum Schluss</p>
<p>Die AfD kann ihre Geschichte so oft umschreiben, wie sie will.<br>Aber die Menschen in Gauersheim wissen, was wirklich passiert ist.<br>Wir wissen, wer laut wurde, wer drohte, wer filmte, obwohl wir um Respekt baten.<br>Und wir wissen, wer am Ende friedlich blieb.</p>
<p>Wir werden weiter für ein demokratisches, respektvolles und offenes Miteinander eintreten.<br>Ohne Hass, ohne Gewalt, aber mit klarer Haltung.</p>
<p>Denn Liebe zum eigenen Land zeigt sich nicht in Lautstärke&nbsp;<br>sondern in Verantwortung.</p>]]></content:encoded>
                <category>Donnersberg</category>
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                <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 08:27:00 +0200</pubDate>
                <title>Wohnkostenlücke in Worms trifft vor allem Alleinerziehende und Familien</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/wohnkostenluecke-in-worms-trifft-vor-allem-alleinerziehende-und-familien/</link>
                
                <description>Immer mehr Wormser Grundsicherungsbeziehende bekommen ihre Miete nicht mehr vollständig vom Jobcenter übernommen. Nach aktuellen Zahlen, die auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zurückgehen, musste im Jahr 2024 bereits mehr als jede fünfte Bedarfsgemeinschaft (21,3 Prozent) einen Teil ihrer Miete selbst tragen – ein Anstieg gegenüber 2023, als es noch 19,1 Prozent waren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt übernahm das Jobcenter in Worms im Jahr 2024 über 1,1 Millionen Euro an Mietkosten <strong>nicht</strong>. Das ist ein Anstieg um fast 25 Prozent gegenüber 2023 (885.000 Euro). Betroffen waren 762 Haushalte, die im Schnitt 120 Euro monatlich aus ihrem Regelsatz zahlen mussten. Die Wormser Linke warnt: „Wer Miete von der Grundsicherung zahlen muss, lebt faktisch unter dem Existenzminimum. Das Geld fehlt bei Lebensmitteln, Strom oder Kleidung.“</p>
<p>Besonders dramatisch ist die Lage für Familien und Alleinerziehende: Fast jede vierte Familie bekam nicht die volle Miete erstattet. Im Durchschnitt fehlten diesen Haushalten 142 Euro im Monat – zusammengerechnet rund 570.000 Euro im Jahr.</p>
<p><strong>Cara Horsch</strong>, Direktkandidatin der Linken zur Landtagswahl, macht die Folgen für Betroffene deutlich: „Viele Familien müssen in zu kleine Wohnungen ziehen, wenn sie überhaupt eine finden. Kinder teilen sich Schlafräume, Wohnzimmer werden zu Schlafzimmern umfunktioniert. Diese beengten Wohnverhältnisse sind für Kinder eine zusätzliche Belastung und verschärfen soziale Ungleichheit.“</p>
<p>Horsch erklärt weiter: „Es ist ein Skandal, dass Alleinerziehende in Worms Hunderte Euro im Jahr vom Existenzminimum für ihre Miete abzwacken müssen, weil die Mietobergrenzen nicht der Realität entsprechen. Die Grundsicherung sieht keinen Eigenanteil für die Miete vor. Trotzdem zwingt das Jobcenter Betroffene dazu, beim Nötigsten kürzen.“</p>
<p><strong>Isabell Lieffertz</strong>, Stadträtin der Wormser Linken, fordert politische Konsequenzen: <i>„</i>Wir brauchen endlich realistische Mietobergrenzen bei ausreichender finanzieller Unterstützung der Kommunen, die deutliche Erhöhung <u>sozial</u> geförderter Wohnungen und eine Wohnungstauschbörse für diejenigen, die von einer zu kleinen oder zu großen Wohnung in eine passende ziehen wollen. Nur so verhindern wir, dass noch mehr Menschen in die Wohnungsnot getrieben werden.“</p>
<p>„Dass diese Missstände überhaupt ans Licht kommen, zeigt, wie wichtig Die Linke im Bundestag ist. Ohne unsere Anfragen würden solche Zahlen einfach verschwiegen“, so die Linken abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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                <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 14:39:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Linke beim Demokratie-Tag in Alzey</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/die-linke-beim-demokratie-tag-in-alzey/</link>
                
                <description>Am Freitag, den 12. September 2025, war die Linke mit einem Stand beim Demokratie-Tag in Alzey vertreten. Gemeinsam mit dem Offenen Antifa-Treffen (OAT) haben wir den Tag genutzt, um mit den Besucher*innen ins Gespräch zu kommen und auf die Bedeutung der Menschenrechte aufmerksam zu machen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema Seenotrettung. Das OAT stellte klar: Menschen in Seenot zu helfen, ist keine Straftat, sondern eine humanitäre Pflicht. Gemeinsam haben wir verdeutlicht, dass Solidarität nicht an nationalen Grenzen enden darf.</p>
<p>Der Demokratie-Tag bot eine wichtige Gelegenheit, über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein starkes Zeichen für eine offene und gerechte Gesellschaft zu setzen. Nur so können wir die Grundlagen einer guten Demokratiearbeit setzen.<br>Die Linke setzt sich dafür ein, dass Menschenrechte immer an erster Stelle stehen – ob in Alzey, in Europa oder weltweit.</p>]]></content:encoded>
                <category>Alzey</category>
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                <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 07:25:00 +0200</pubDate>
                <title>Haustürgespräche in Alzey: Zeit, dass Politik wieder für die Menschen da ist!</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/haustueraktion-alzey/</link>
                
                <description>Im Vorfeld der Landtagswahlen waren wir von Die Linke - Alzey in der Stadt unterwegs und haben an vielen Haustüren das Gespräch gesucht. Tatkräftige Unterstützung bekamen wir hierbei von Genoss*innen aus Worms und dem Donnersbergkreis. Die Botschaft der Bürger*innen war eindeutig: So kann es nicht weitergehen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Steigende Mieten, explodierende Lebensmittelpreise und die wachsende Unsicherheit durch Kriege belasten viele Menschen massiv. Immer wieder hörten wir: „Die Politik tut nichts für uns.“ Dieses Gefühl des Abgehängtseins zog sich durch alle gesellschaftlichen Gruppen.<br>Auch die Situation von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen wurde häufig angesprochen. Viele fühlen sich allein gelassen in einem System, das auf Profit statt auf Menschlichkeit setzt.</p>
<p>All zu oft merkten wir an den Haustüren der Menschen, dass Integration ein Privileg ist, welches nicht jedem zuteil wird. Fehlende Integrations- und Sprachkurse waren ein großes Thema für die Betroffenen. Viele wünschten sich hier mehr Unterstützung von der Regierung. Dies zeigt uns: Integration scheitert nicht an den Menschen, sondern an den fehlenden Möglichkeiten.</p>
<p>Diese Gespräche beweisen uns wieder, warum es eine starke Linke braucht. Wir hören zu, wir nehmen Sorgen ernst und wir kämpfen für konkrete Verbesserungen: für bezahlbares Wohnen, soziale Sicherheit, gute Pflege und eine solidarische Gesellschaft, in der Integration und Inklusion selbstverständlich sind.&nbsp;</p>
<p><br>Die Linke Alzey/Worms/Donnersbergkreis steht an der Seite der Menschen – im Wahlkampf und darüber hinaus. Für eine Politik, die niemanden zurücklässt</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 22:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Cara Horsch ist die Linken-Direktkandidatin für den Wahlkreis Worms zur Landtagswahl</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/cara-horsch-zur-linken-direktkandidatin-fuer-den-wahlkreis-worms-zur-landtagswahl-gewaehlt/</link>
                
                <description>Die Mitglieder der Linken im Wahlkreis Worms haben auf ihrer Wahlversammlung Cara Horsch aus dem Sprecher*innenrat der Partei einstimmig zur Direktkandidatin für die Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz gewählt. Als Ersatzbewerberin wurde die Stadträtin Isabell Lieffertz nominiert.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Cara Horsch ist 29 Jahre alt, arbeitet in einer Krippe und kennt aus eigener Erfahrung die sozialen Herausforderungen, mit denen viele Menschen täglich konfrontiert sind. In ihrer Bewerbungsrede betonte sie:<br>„Ich mache Politik für Menschen wie mich – für Menschen, die früh aufstehen, hart arbeiten und trotzdem kaum über die Runden kommen. Für Familien, die im Alltag jonglieren müssen und sich von der Politik oft vergessen fühlen.“<br><br>Zentrale Themen ihrer Kandidatur sind die Aufwertung sozialer Berufe, die Verbesserung der frühkindlichen Bildung und eine gerechte Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Sie fordert unter anderem kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen, längeres gemeinsames Lernen und die gerechte Bezahlung aller verbeamteten Lehrkräfte nach A13.<br><br>Auch feministische Perspektiven und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen im Fokus ihrer Kampagne. Horsch kämpft für eine Gesellschaft, in der Frauen nicht arm sind, weil sie Kinder großgezogen haben.<br><br>„Ich will gemeinsam mit den Genoss*innen für ein gerechtes Rheinland-Pfalz kämpfen – mit klarer Haltung und dem Mut, unbequem zu sein“, so Horsch.<br><br>Als Ersatzkandidatin wurde Isabell Lieffertz gewählt, der genau wie Horsch die Bildung am herzen liegt. Auch die ausreichende Finanzierung der Kommunen ist ihr wichtig. „Die rheinland-pfälzischen Kommunen sind strukturell unterfinanziert. Das gefährdet nicht nur die soziale Infrastruktur, sondern auch das Vertrauen in die Demokratie“, erklärte sie.<br><br>Im Wahlkampf wollen Cara Horsch und Isabell Lieffertz mit Haustürgesprächen präsent sein und direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort suchen. „Wir wollen nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen, und zwar offen, ehrlich und auf Augenhöhe“, so das Duo.<br><br>Unterstützt wird der Wahlkampf unter anderem von der Linken-Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Worms, Julia-C. Stange, die ihre gesundheitspolitische Expertise in die Kampagne einbringen wird. Auch in Rheinland-Pfalz ist das ein besonders drängendes Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Cara ist per Mail unter <a href="mailto:cara.horsch@dielinke-azwo.de">cara.horsch@dielinke-azwo.de</a> erreichbar.</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441849</guid>
                <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 15:33:00 +0200</pubDate>
                <title>Neuer Stadtvorstand für Die Linke in Alzey</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/default-2885d7f43b32dfc91dda4b63075292e3/</link>
                
                <description>Als Stadtverband der Linken in Alzey haben wir einen neuen Vorstand gewählt. Besonders bei dieser Wahl waren die vielen Neumitglieder, die im letzten Bundestagswahlkampf gewonnen werden konnten und so direkt in die Arbeit des Stadtverbands eingebunden wurden. Viele der Neumitglieder waren auch vorher schon aktiv an der Gestaltung Alzeys beteiligt und wollen ihre Arbeit zukünftig gemeinsam noch stärker in die kommunalen Gremien tragen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl war ein notwendiger Schritt, um auf die großen Erfolge der Linken bei der Bundestagswahl Anfang 2025 und den damit verbundenen Veränderungen in der Mitgliederbasis vor Ort zu reagieren.</p>
<p>Unsere neuen Vorstandsmitglieder Filiz Kluba und Daniela Tovar, sowie Franziska Horres in beratender Funktion für sozialpolitische Fragen stellen sich nun für Alzey als starkes Trio vor. Erste erfolgreiche Zusammenarbeiten sind bereits mit dem Bundestagswahlkampf sowie einem Infostand am 7. Juni auf dem Roßmarkt erfolgt.</p>
<p>Mit der Restrukturierung möchte Die Linke in Alzey ein deutliches Zeichen setzen: Für soziale Gerechtigkeit, eine solidarische Stadtpolitik und eine starke Stimme für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen und startet mit großem Engagement in die kommenden Monate.</p>
<p>„Wir sind sehr motiviert, eine gerechte Sozialpolitik für Alzey zu betreiben und uns für das Wohl aller Bürger*Innen einzusetzen“, erklärt Franziska Horres (Erzieherin).&nbsp;</p>
<p>Die Linke in Alzey lädt alle Interessierten dazu ein, sich aktiv an der politischen Arbeit zu beteiligen, Ideen einzubringen und gemeinsam für eine lebenswertere Stadt zu kämpfen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Alzey</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 11:14:00 +0200</pubDate>
                <title>Rede gegen die Einführung der Bezahlkarte im Wormser Stadtrat</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/rede-gegen-die-einfuehrung-der-bezahlkarte-im-wormser-stadtrat/</link>
                <author>Isabell Lieffertz</author>
                <description>Am 25.06.2025 hat der Stadtrat der Stadt Worms die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete beschlossen. Neben unserer Stadträtin Isabell Lieffertz hat nur die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen gegen die Einführung gestimmt. Drei Stadträte enthielten sich. In ihrer Rede machte Isabell deutlich, warum die Bezahlkarte aus linker Sicht abzulehnen ist.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,</p>
<p>liebe demokratischen Ratsmitglieder,</p>
<p>liebe Gäste,</p>
<p>wir sollen heute eine weitreichende Entscheidung treffen – und das, obwohl uns wichtige Informationen fehlen. Einwohnerfragen wurden ausweichend beantwortet, meine eigene Anfrage blieb bislang unbeantwortet.</p>
<p>Als Linke wollte ich unter anderem wissen, in welchem Ausmaß die Stadtverwaltung durch die Bezahlkarte mit zusätzlichem Personal- und Zeitaufwand rechnet.</p>
<p>Jetzt schon ist klar: Der bürokratische Mehraufwand wird hoch sein.</p>
<p>Denn in Rheinland-Pfalz soll für Überweisungen eine Positiv-Liste genutzt werden. Dies bedeutet, dass nur auf freigegebene Konten überwiesen werden darf. Die zuständigen Mitarbeitenden müssen jede einzelne neue IBAN manuell freischalten. Das ist bürokratischer Irrsin! Unsere Verwaltungsmitarbeitenden haben doch wirklich Besseres zu tun.</p>
<p>Und machen wir uns nichts vor: Bei der Bezahlkarte ging es nie um Verwaltungsvereinfachung. Das Projekt FragDenStaat hat Dokumente der Arbeitsgruppe von Bund und Ländern veröffentlicht. Die Protokolle sind klar auf Schikane und Überwachung ausgelegt.</p>
<p>Durch die Bezahlkarte werden Menschen in unserer Stadt zu Menschen zweiter Klasse gemacht. Ihre finanzielle Selbstbestimmung wird massiv eingeschränkt.</p>
<p>Die Bezahlkarte ist in ihrer jetzigen Form vor allem eines: Symbolpolitik. Sie vermittelt den Anschein, Probleme zu lösen – dabei schafft sie neue. Sie ist diskriminierend und schadet der Integration.</p>
<p>Zudem basiert die Debatte auf einem falschen Bild: Nur rund 7 % der Betroffenen überweisen überhaupt Geld ins Ausland: Von diesen 7% sind die meisten Personen berufstätig und die Überweisungen sind oft kleine Beträge für Arztkosten oder Medikamente. Fallen wir bitte nicht auf Falschbehauptungen und Mythen rein und machen wir eine menschliche, faktenbasierte Politik.</p>
<p>Wir haben die Wahl: Wir müssen diese Karte nicht einführen. Und wir sollten es auch nicht. Stattdessen sollten wir integrationsfördernde Maßnahmen ermöglichen: durch die Unterstützung beim Einrichten eines Basiskontos, durch eine Gesundheitskarte, durch schnelle und unbürokratische Arbeitserlaubnisse.</p>
<p>Nein zur Bezahlkarte, ja zu echter Integration!</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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                <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 20:06:00 +0200</pubDate>
                <title>Erfolgreiche Kreismitgliederversammlung in Saulheim</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/erfolgreiche-kreismitgliederversammlung-in-saulheim/</link>
                
                <description>Unter dem seit Januar aktiven neuen Vorstand haben wir uns heute als Kreisverband Alzey-Worms / Donnersbergkreis in konstruktiver Stimmung zu Delegierten- und Vertreter*innenwahlen getroffen. Wir haben uns gefreut, dass Genoss*innen aus allen Gebietsverbänden unseres Kreisverbands und sowohl Neumitglieder als auch langjährige Mitglieder unserer Einladung gefolgt sind. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind motiviert und bereit, gemeinsam die Kampagne zur Landtagswahl 2026 anzugehen!&nbsp;</p>
<p>Ein Highlight der Versammlung war der Besuch unserer Landesvorsitzenden Rebecca Ruppert. Sie hat die Kampagnenstrategie zur Landtagswahl vorgestellt und uns viel Motivation für den Start unseres Haustürwahlkampfs mitgegeben. Wir danken Rebecca herzlich für ihren Besuch.</p>
<p>Bedanken wollen wir uns zudem bei Jonas Leibig für die souveräne Moderation der Wahlgänge sowie bei allen Teilnehmenden und unseren Gastgeberinnen in Saulheim.</p>
<p>Niemals allein, immer zusammen!<br><br>Für soziale Gerechtigkeit und ein offenes Rheinland-Pfalz!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441429</guid>
                <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 08:22:00 +0200</pubDate>
                <title>Die Wormser Linke kritisiert Koalitionsvertrag der Stadtregierung: „Armut verschwiegen, Posten gesichert“</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/die-wormser-linke-kritisiert-koalitionsvertrag-der-stadtregierung-armut-verschwiegen-posten-gesichert/</link>
                <author>Isabell Lieffertz</author>
                <description>Die Wormser Linke, vertreten durch Stadträtin lsabell Lieffertz und Cara Horsch aus dem Sprecher*innenrat der Partei, übt scharfe Kritik am kürzlich veröffentlichten Koalitionsvertrag zwischen SPD, CDU und Worms will weiter.
„Der Vertrag ist sozial unausgewogen und blendet zentrale Probleme der Stadt aus&quot;, so Lieffertz. „Das Thema Armut wird mit keinem Wort erwähnt. In einer Stadt, in der jedes fünfte Kind in Armut lebt, ist das politisch fahrlässig.&quot;</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsichtbare Frauen</strong></p>
<p>Cara Horsch kritisiert das Fehlen frauenpolitischer Inhalte: „Frauen im Niedriglohnsektor oder solche, die mangels bezahlbaren Wohnraums im Frauenhaus verbleiben müssen, werden unsichtbar gemacht. Ebenso fehlt jeder Hinweis auf die Istanbul-Konvention zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt. Ihre Umsetzung ist in Worms längst überfällig."</p>
<p><strong>Wohnungspolitik: Mindestquote für sozialen Wohnungsbau gefährdet</strong></p>
<p>Die Linke hält die wohnungspolitischen Aussagen für unzureichend. „Die beschlossene Quote von mindestens 25% sozialen Wohnungsbau bei Neubaugebieten wird nicht klar bekräftigt. Stattdessen wird sie nicht als Mindestquote dargestellt und die Möglichkeit für Abweichungen eingeräumt. So kann die Vorgabe leicht unterlaufen werden. In Anbetracht des massiven Mangels an bezahlbarem Wohnraum in Worms ist das ein fatales Signal.", so Lieffertz.</p>
<p><strong>Inklusive Politik? Fehlanzeige!</strong></p>
<p>Auch beim Thema Inklusion sieht die Partei Rückschritte: „Inklusive Spielplätze, die im letzten Koalitionsvertrag noch vorgesehen waren, werden nicht mehr erwähnt. Barrierefreiheit taucht nur einmal auf im Zusammenhang mit Vereinsräumen. Das ist ein Armutszeugnis für eine moderne Stadtpolitik."</p>
<p><strong>Postenschacher auf Kosten leerer Kassen</strong></p>
<p>Kritisch bewertet die Linke auch die geplante zusätzliche hauptamtliche Beigeordnetenstelle ab 2029: „Trotz leerer Kassen werden hier Koalitionsinteressen zugunsten von Worms will weiter bedient", so Lieffertz.</p>
<p><strong>Law-and-Order statt Prävention</strong></p>
<p>In der Sicherheitspolitik kritisiert die Linke eine einseitige Aufrüstung: Bodycams und Diensthunde für Vollzugskräfte seien Ausdruck einer reinen „Law-and-Order"-Rhetorik. „Prävention, Teilhabe und soziale Integration werden vernachlässigt. Das ist ein gefährlicher Kurs", so Horsch.</p>
<p><strong>Druck auf Geflüchtete wird erhöht</strong></p>
<p>Auch die geplante „Weiterentwicklung aufenthaltsrechtlicher Regelungen" stößt auf deutliche Ablehnung. Horsch: „Diese Formulierung steht für eine Verschärfung der Abschiebepraxis. Statt Geflüchteten Schutz und Perspektiven zu bieten, wird der Druck erhöht - ein weiterer Schritt in Richtung einer unmenschlichen und integrationsfeindlichen Asylpolitik."</p>
<p><strong>Zwei-Klassen-System in der frühkindlichen Bildung vermeiden!</strong></p>
<p>Auch den geplanten Ausbau von Betriebskitas betrachtet die Linke skeptisch: „Was auf den ersten Blick entlastend wirkt, birgt soziale Risiken“, so die Partei. „Betriebskitas verschieben Verantwortung von der Kommune auf private Akteure – und werden oft besser gefördert als öffentliche Einrichtungen. Das fördert ein Zwei-Klassen-System in der frühkindlichen Bildung. Statt solcher Einzellösungen braucht es echte Chancengleichheit in alle Kinder.„Dazu gehören gut ausgestattete öffentliche Kitas und kostenlose, gesunde Mittagessen – finanziert nicht allein durch die Kommune, sondern endlich unterstützt durch Land und Bund. Bildungsgerechtigkeit darf keine Frage des Wohnorts sein.“</p>
<p><strong>Koalition schließt Zusammenarbeit mit der Linken aus – Brückenbau sieht anders aus</strong></p>
<p>Besonders befremdlich sei die Formulierung, in der eine Zusammenarbeit mit der Linken ausgeschlossen und die Partei mit der rechtsextremen AfD gleichgesetzt werde.&nbsp;Während die Koalition betont, Brücken bauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken zu wollen, schließt sie zugleich jede Zusammenarbeit mit uns aus“, kritisieren Lieffertz und Horsch. „Wer die demokratische Partei Die Linke auf eine Stufe mit der AfD stellt, verharmlost Rechtsextremismus – und stellt zugleich linke Sozial- und Gerechtigkeitspolitik unter Generalverdacht.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Worms</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441552</guid>
                <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 20:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Infostand auf dem Rossmarkt in Alzey</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/infostand-auf-dem-rossmarkt-in-alzey/</link>
                
                <description>Am Samstag, den 07.06.2025 waren wir als Die Linke mit einem Stand mitten in der Alzeyer Innenstadt auf dem Rossmarkt präsent. Wir wollten mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen – und genau das ist uns gelungen. Viele Bürger*innen haben die Gelegenheit genutzt, um uns ihre Sorgen, Wünsche und ganz persönlichen Erfahrungen mitzuteilen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders häufig ging es um Themen, die aktuell viele belasten:<br> Die Mieten sind zu hoch – bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch zu finden.<br> Die Heizkosten steigen weiter – das ist gerade für ältere Menschen oder Familien mit wenig Einkommen eine enorme Belastung.<br> Die Renten reichen oft nicht zum Leben – viele fühlen sich vergessen.</p>
<p>Diese Gespräche haben uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, präsent zu sein und Lösungen anzubieten, die wirklich helfen.&nbsp;</p>
<p>Was uns besonders gefreut hat: Wir haben sehr viel positives Feedback bekommen. Viele Menschen haben sich bei uns bedankt – für unser Engagement, für unsere Klarheit, und dafür, dass wir vor Ort sind und uns kümmern.</p>
<p>Das bestärkt uns in unserer politischen Arbeit. Wir bleiben dran – für soziale Gerechtigkeit, für echte Entlastung und für eine Politik, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt.</p>]]></content:encoded>
                <category>Alzey</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441442</guid>
                <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 19:23:00 +0200</pubDate>
                <title>Wormser Linke wählt neuen Vorstand – Mit konkreten Hilfsangeboten für praktische soziale Gerechtigkeit</title>
                <link>https://www.dielinke-azwo.de/lcmsazwodo/politik/beitraege/detail/news/wormser-linke-waehlt-neuen-vorstand-mit-konkreten-hilfsangeboten-fuer-praktische-soziale-gerechtigkeit/</link>
                <author>Isabell Lieffertz</author>
                <description>Die Linke Worms hat einen neuen Sprecher*innenrat gewählt. In den kommenden zwei Jahren werden Isabell Lieffertz, Enrico Stano, Cara Horsch und Amos Jeske gemeinsam den Stadtverband führen. Ihr Ziel ist es, die Partei stärker im Alltag der Menschen zu verankern – mit praktischer Unterstützung, klarer Haltung und einem offenen Ohr für soziale Anliegen.

</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir merken an den Haustüren, in Gesprächen und beim Mitgliederzuwachs: Viele Menschen in Worms wünschen sich eine soziale Alternative, die nicht nur redet, sondern auch handelt“, sagt Cara Horsch. Die Erzieherin bringt besonders die Themen Bildungsgerechtigkeit und den Kampf gegen Kinderarmut in die Vorstandsarbeit ein.</p>
<p>Bereits ab Juli startet die Linke mit neuen Angeboten: Eine offene „Küche für alle“ soll Menschen unterstützen, bei denen zum Monatsende das Geld nicht mehr reicht. Außerdem plant der neue Vorstand kostenlose Sozialberatungen.</p>
<p>Enrico Stano macht klar: „Wir lehnen bloße Stellvertreterpolitik ab. Wir wollen gemeinsam mit den Menschen Politik gestalten, denn nur so wird soziale Teilhabe lebendig.“ Für ihn bedeutet das, die tatsächlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen – sei es bezahlbarer Wohnraum, verlässliche Pflege oder Hilfe im Behördendschungel.</p>
<p>Zum neuen Vorstand gehören außerdem die Stadträtin Isabell Lieffertz, die sich mit ihrem Einsatz für inklusive Spielplätze und eine humane Geflüchtetenpolitik bekannt gemacht hat, sowie der 19-jährige Amos Jeske von der Linksjugend ['solid], der die Partei digitaler und die Stadt Worms jugendgerecht gestalten will.</p>
<p>Neben den konkreten Angeboten setzt die Wormser Linke weiterhin auf zentrale Themen wie bezahlbaren Wohnraum, konsequenten Klimaschutz und eine klare Abgrenzung nach Rechts. „Wir stehen für eine Politik, die niemanden zurücklässt“, so Lieffertz.</p>
<p>Der neue Sprecher*innenrat bedankt sich beim bisherigen Vorstand für dessen Engagement und und blickt motiviert auf die anstehenden Aufgaben.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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